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Mah-Jong Spielregeln

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Mah-Jongg Spielregeln.

Allgemeines
 
Mah-Jongg wird in unzähligen Regelvarianten von Chinese Traditional bis Jewish American gespielt, die hier folgende Anleitung folgt den Hua Bao Rules, welche bis auf wenige Unterschiede den Regeln von Joseph P. Babcock entsprechen und gewissermaßen den gemeinsamen Kern der mannigfaltigen Varianten darstellen - dies ist auch die in Europa gängigste Spielweise.

In der Standard-Variante wird nur mit 136 Steinen gespielt, die acht Ziegel der Hauptfarbe werden nicht verwendet.

Die Sitzordnung

Vor Beginn einer Partie stehen die vier Spieler an den vier Seiten eines quadratischen Tisches. Der älteste Spieler mischt verdeckt die vier Platzsteine und stapelt sie aufeinander; sodann wirft er zwei Würfel und zählt die Augensumme gegen den Uhrzeigersinn ab, wobei er bei sich selbst zu zählen beginnt. Der solcherart bestimmte Spieler nimmt den obersten Platzstein, der nächste den zweiten, usf.

Der Spieler, der den Platzstein Ostwind erhält, wird Spielleiter im ersten Spiel und bleibt an seinem Platz; Westwind setzt sich gegenüber. Die Spielfläche des Tisches wird als Himmelskarte interpretiert, daher setzt sich der Südwind zur Rechten (!) von Ostwind und der Nordwind zur Linken.

Die Mauer

Jeder der vier Spieler nimmt nun 34 Ziegel verdeckt, bildet Stapel zu je zwei Stück und daraus eine 17 Steine breite Mauer. Wird mit Blumen- und Jahreszeitenziegeln gespielt, so nimmt jeder Spieler 36 Ziegel und die Breite der Mauer beträgt 18 Stapel (siehe Blumen- und Jahreszeitenziegel). Die vier Mauern werden nun zusammen- geschoben, sodass sie sich an den Ecken berühren und ein Quadrat bilden

Mauer

– im Westen wird dies manchmal die Chinesische Mauer genannt.

Nun wirft Ostwind die zwei Würfel, zählt wie vorhin die Augensumme an den Spielern ab, der so bestimmte Spieler wirft beide Würfel und zählt die Augensumme zur zuvor geworfenen hinzu. Ostwind beginnt nun am rechten Ende der vor ihm befindlichen Mauer soviele Ziegelstapel abzuzählen, wie der Gesamtsumme entspricht, wobei er eventuell die Zählung mit Ziegeln aus der Mauer seines linken Nachbarn fortsetzt, nimmt den so bestimmten Stapel heraus (Mauerdurchbruch) und stellt ihn auf die Mauer rechts neben die entstandene Lücke.

Die herausgenommenen Steine heißen lose Ziegel und markieren das tote Ende der Mauer.

Nun nehmen die Spieler drei Mal reihum im Gegenuhrzeigersinn jeweils zwei Stapel zu zwei Ziegel vom lebenden Ende der Mauer - Ostwind bedient sich als erster – sodann nimmt jeder Spieler noch einen weiteren Stein und zuletzt Ostwind seinen vierzehnten Ziegel.
                                                                                                         Quelle:
Wikipedia

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